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Folgenden Artikeln ist das Schlagwort Urheberrecht zugeordnet:
Thumbnails in Google-Bildersuche verletzen Urheberrecht

Das Einstellen von Bildern ins Internet stellt grundsätzlich keine Einwilligung zur Verwertung von Thumbnails im Rahmen der Bildersuche dar.

Die Anzeige verkleinerter Bilder, allgemein bekannt als Thumbnails, in den Trefferlisten der Google-Bildersuche stellt einen Eingriff in das dem Urheber vorbehaltene Umgestaltungsrecht aus § 23 UrhG dar und kann einen Unterlassungsanspruch nach § 97 I UrhG begründen. So hat es am 27. Februar 2008 das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) in einem Verfahren entschieden (Aktenzeichen 2 U 319/07).

Die Klägerin, eine Künstlerin, die auf ihrer Homepage Bilder ihrer Werke zeigt, begehrte von der Suchmaschinenbetreiberin die Unterlassung der Thumbnail-Anzeige dieser Aufnahmen in der Bildersuche der Suchmaschine. Weil die Künstlerin in größerem Umfang Suchmaschinenoptimierung betrieben hatte, konnte sie das Berufungsverfahren vor dem OLG nicht gewinnen. Das Gericht bewertete ihr Verhalten als rechtsmissbräuchlich: Sie darf nicht einerseits Crawler »anlocken« und sich andererseits auf die fehlende Einwilligung zur Verwertung ihrer Bilder berufen.

Dennoch hat der Senat sich ausgiebig mit der Zulässigkeit der Bilderindexierung durch Suchmaschinen befasst – mit dem Ergebnis,

»dass nicht jeder, der ein Bild zur freien Ansicht und ohne […] Sperrmaßnahmen ins Internet einstellt, konkludent einwilligt, dass sein Werk im Sinne von § 23 I UrhG durch eine Suchmaschine genutzt wird.«

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Selbst erstellte Ausdrucke als Beweismittel gegen Filesharing-Nutzer ungeeignet

Durch Online-Ermittler gefertigte Listenausdrucke von zum Herunterladen bereitgestellten Musikstücken sind kein geeignetes Beweismittel für die ordnungsgemäße Durchführung der Ermittlungen gegen Filesharing-Nutzer

Durch Online-Ermittler gefertigte Listenausdrucke von zum Herunterladen bereitgestellten Musikstücken sind kein geeignetes Beweismittel für die ordnungsgemäße Durchführung der Ermittlungen gegen Filesharing-Nutzer. Dies hat das LG Hamburg einem – auch online verfügbaren – Urteil vom 14. März 2008 (Aktenzeichen: 308 O 76/07) zugrundegelegt, in dem es die Klage einer Tonträgerherstellerin abwies. [Weiterlesen…]

Werbeunterbrechungen verletzen Urheberrechte von Filmemachern

Die Unterbrechung eines Films durch Werbespots ist als »Kränkung der Integrität des Werkes und des Urheberrechts des Regisseurs« anzusehen und kann Schadensersatzansprüche auslösen.

Einem Bericht der taz zufolge haben zwei Regisseure vom schwedischen Obersten Gerichtshof Högsta domstolen Schadensersatz zuerkannt bekommen, weil ein privater Fernsehsender die Ausstrahlung ihrer Filme in unzulässiger Weise durch Werbespots unterbrochen hat. [Weiterlesen…]